Kriegerdenkmale - https://www.komotau.de

Der Sudetendeutsche Heimatkreis Komotau
Hauptmenü
Direkt zum Seiteninhalt

Kriegerdenkmale

Das Jahr 2020
Görkau
Die Kriegerdenkmale des
1. Weltkrieges 1914 -1918
im Kreis Komotau

Zusammenstellung von Hedwig Gemmrig-Helmich

Für ihre gefallenen und vermissten Söhne und Angehörigen des 1. Weltkrieges errichteten unsere Landsleute in den 30-iger Jahren des letzten Jahrhunderts Kriegerdenkmäler und meiselten ihre Namen in den Stein. Damit diese Denkmäler nicht vergessen werden, entstand die Aufstellung mit viel Zeitaufwand.
Die 43 Denkmäler standen in den angegebenen Heimatorten und wurden bis zur Vertreibung 1945 gepflegt und im Gemeindeleben eingebunden. Bei den Kirchen- und Vereinsfesten wurden die Kriegsopfer nicht vergessen, denn sie sollten weiterhin dazu gehören.
Mit der Vertreibung unserer Landsleute begann auch das Sterben vieler Kriegerdenkmäler, weil sie zerstört wurden. An ihrer Stelle stehen oft Denkmäler mit anderer Beschriftung (CZ).  In der Aufstellung ist auch zu sehen, welche Denkmäler überlebt haben, diese sind in der Minderzahl. Zu den gut erhaltenen zählt das Kriegerdenkmal in Bielenz, Hruschowan, Kallich, Platten, Sonnenberg und Trupschitz. Der Vermerk (ja) besagt, dass die deutschen Namen auf dem Denkmal  noch vorhanden sind.
Einen erfreulichen Anblick bieten die Kriegerdenkmäler in Görkau, Pritschapl, Stolzenhan und Uhrissen. Die Denkmäler wurden inzwischen renoviert und haben den ehemaligen Zustand wiedererlangt.
Diese Aufstellung ist nicht vollständig, denn es fehlen noch Angaben, die mit einem Fragezeichen versehen sind. Daran ist zu arbeiten. Deshalb bitten wir die Leser, ihre Kenntnisse an den Heimatkreis zu melden. Es ist uns wichtig, dass diese Dokumentation über die Kriegerdenkmäler gemacht wird, denn sie bestätigt und vermittelt unsere Vergangenheit. Sie soll den Nachgeborenen eine Botschaft sein.

Wir bitten um Ihre Mitteilungen an Hedwig Gemmrig, Tel. 07041 – 3442.  
Förderverein Mittleres Erzgebirge Komotauer Land e.V.
Zurück zum Seiteninhalt