Bericht der Stadt Erlangen - Der Sudetendeutsche Heimatkreis Komotau

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Bericht der Stadt Erlangen

Bundestreffen 2018
Im Gedenken vereint

Fotos Peter Steger

Als im Sommer 1963 die Komotauer Gedenkstätte feierlich eröffnet wurde, sperrte man wegen des großen Andrangs rund um die Adalbert-Stifter-Schule die Straßen. Heute, 55 Jahre später, versammelte sich zum Auftakt des 34. Bundestreffens des Heimatkreises Komotau nur noch eine kleine Gruppe um die Vorsitzende, Hedwig Gemmrig. Aber Erlangen nimmt seine Verantwortung der Patenschaft für die Heimatvertriebenen weiter ernst, wie Oberbürgermeister, Florian Janik, betonte - auch mit einem eigenen biographischen Bezug. Er besuchte nämlich selbst die Adalbert-Stifter-Schule und hatte natürlich wie all in seinem Alter keine Vorstellung von der Bedeutung des Mahnmals, bis eines Tages die Lehrerin mit der Klasse zu der Skulptur hinausging und den Kindern den geschichtlichen Bezug erläuterte. Vielleicht wurde damals schon grundgelegt, was Florian Janik bis heute bewegt: Geschichte nie als abgeschlossen betrachten, vielmehr als Mahnung und Lektion verstehen, aus der etwa zu lernen ist, wozu übersteigerter Nationalismus - gerade in Europa - führen kann. Deshalb, so Erlangens Oberbürgermeister, der die seit 1951 bestehende Patenschaft bekräftigte, sei auch gerade der Beitrag der Sudetendeutschen von so großer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Nicht nur in Erlangen.

Begrüßung durch Heimatkreisbetreuerin
Hedwig Gemmrig
Oberbürgermeister Florian Janik
bei seiner Ansprache
Wilfried Rauscher+ Helmut Mürling  präsentierten unsere Fahne
Unser Heimatpfarrer Brünnnler
aus Oberdorf
OB und HKB
im Gespräch
HKB hedwig Gemmrig begrüßt
Stadträtin Frau Niclas
Pfarrer Brünnler bei der
Totenehrung
Detail des Denkmals:
Das Stadtwappen
Gedenktafel Görkau
Die Blumengebinde
 
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