Der Altvaterturm - Der Sudetendeutsche Heimatkreis Komotau

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Der Altvaterturm

Das Jahr 2016 > Einweihung der Gedenktafel am Altvaterturm








Der Altvaterturm
am Wetzstein
Seit 2004 steht der Altvaterturm mit seinen 35,8 m Höhe auf dem Wetzstein. Überwiegend Sudetendeutsche haben ihn als Mahnmal gegen Vertreibung, als Erinnerungs- und Begegnungsstätte und als Ort der Versöhnung errichtet. Mit seiner guten Aussicht ins Erzgebirge, ins Fichtelgebirge, in den Frankenwald, auf die Höhenlagen des Thüringer Waldes und des Harzes ist der Altvaterturm ein touristisches Schaufenster am südöstlichen Rennsteig. Auch im Winter ist der Altvaterturm ein ganz reizvolles Ziel. 25 km gespurte, durch den Wald und die offene Flur führende Loipen und Skiwanderwege rund um den schneesicheren Wetzstein, bieten dem Skiläufer ideale Bedingungen in einer herrlichen Schneelandschaft.
An den Außenfassaden des Altvaterturmes sind Gedenktafeln angebracht, auf denen die schlimmsten Vertreibungsereignisse dargestellt sind. Im Inneren des Turmes befindet sich ein Restaurant und zahlreiche Räume zur Darstellung von überwiegend heimat- und geschichtskundlichem Material aus dem Sudetenland aber auch aus weiteren Vertreibungsgebieten. Eine sehr kompakte Darstellung.

Sehenswert ist auch die Elisabethkapelle im Untergeschoss des Turmes. Ortsgedenktafeln, überwiegend von Gemeinden des Altvatergebirges, erinnern an die deutsche Siedlungsgebiete, an die jeweilige Einwohnerzahl, an die Gefallenen und an die während der Vertreibung umgebrachten Bewohner. Im Sandsteinsockel sind die Namen der Vertreibungsgebiete eingemeißelt.

„Der Altvaterturm ist mit seinen geschichtlichen Inhalten ein Baustein für ein gemeinsames europäisches Haus, in dem übersteigerter Nationalismus, Intoleranz, Völkerhass und Willkür keinen Platz haben" heißt es in der Ausgabe des Flyers über den Turm , Ausgabe Oktober 2009.

Am 11. September 2011 kam die 100.000 Besucherin aus München.. Am 3. Oktober 2011, dem Tag der deutschen Einheit , kamen 301 Besucher zum Turm
Auf der rechten Seite mancher Bilder befindet sich ein "Rollbalken". Damit können Sie die Schrift der  fotografierten Tafeln vergrößern.
Das Masakker auf der Elbbrücke
Der Brünner Todesmarsch
Sinn und Zweck des
Altvaterturmes
Elementenwald bei Podersam
Thomasdorf
Die Kapelle
Patenschaft Ansbach/ Jägerndorf
Das Museum im Turm
Gedenkstätte des Bundes der Vertriebenen
Tafel Kaaden/ Duppau
Habsburgwarte
Name des Turmes bis 1957
Rundumblick nach Besteigen des Turmes
Anfahrt

Wichtig: Der Turm steht 900 m von der Landesstraße L2374 zwischen Lehesten und Brennersgrün entfernt. Dieser Zuweg ist eine Forststraße und gehört 'Thüringen Forst'. Für die Benutzung verlangt 'Thüringen Forst' eine Gebühr, weil der Weg auch nicht unnötig benutzt werden soll. Daher werden Durchfahrtgenehmigungen auf Anfrage ausgestellt, welche dann dem Forst vorgezeigt werden können, falls dieser oder die Polizei den Forstweg kontrollieren.

Wie komme ich zum Turm:

1.Möglichkeit: Auf dem Parkplatz an der Landesstraße L 2374 parken und die 900 m laufen.

2.Möglichkeit: Eine Durchfahrgenehmigung erwerben, dann kann man zum Turm fahren. Dies ist gedacht für Leute die schlecht laufen können     usw. Die Durchfahrtgenehmigung kann man sich zuschicken lassen, oder nachträglich am Turm für 4,-€/Auto erwerben. Bei Vorlage eines Schwerbehindertenausweises ist die Durchfahrtgenehmigung kostenlos.

3.Möglichkeit: Für Busse wie 2., jedoch 10 €/Bus.  Am Turm kann der Bus wenden.


Mit Bahn und Bus zum Turm:

Auf www.bahn.de den 'Zielbahnhof' <Wartehalle, Lehesten (Thüringerwald)> eingeben. Der Turm ist ca. 3 km Fussweg von der Ortsmitte Lehesten entfernt. Oder nach <Brennersgrün, Lehesten (Thüringerwald)>, von da sind es ungefähr 2 km Fussweg. Die Wanderwege sind gut ausgezeichnet.
 
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