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Vertriebenenwallfahrt nach Vierzehnheiligen - Der Sudetendeutsche Heimatkreis Komotau

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Vertriebenenwallfahrt nach Vierzehnheiligen

Das Jahr 2018
Vertriebenenwallfahrt nach
Vierzehnheiligen
Bericht und Fotos von
Helmut Mürling

Alljährlich am ersten Sonntag im September machen sich Hunderte von Gläubigen auf zur Wallfahrt nach Vierzehnheiligen im Oberfränkischen Gottesgarten bei Bad Staffelstein. Die schöne Landschaft inspirierte den Architekten Balthasar Neumann aus Eger diese gewaltige Basilika zu bauen, in der das Jesuskind, die vierzehn Nothelfer und die Gottesmutter verehrt werden. Bei dieser Wallfahrt zelebrieren regelmäßig Bischöfe und Priester der verlorenen Heimat den Wallfahrtsgottesdienst. Am Nachmittag findet eine Marienandacht statt, welche die Gläubigen selbst gestalten. Gesungen werden Lieder der Heimat insbesondere die "Schubertmesse" oder die "Haydnmesse". Die Grüssauer Rufe und das Gebet zur immerwährenden Hilfe haben bei den Gottesdiensten festen Stellenwert.
Die erste Vertriebenenwallfahrt war bereits am 29.September 1946 mit Bischof Maximilian Kaller aus dem Ermland, ehemals Ostpreußen. Nach einem Pressebericht pilgerten damals 15.000 Flüchtlinge und Heimatvertriebene in überfüllten Sonderzügen nach Vierzehnheiligen. Die Basilika sah dabei hohe Würdenträger, wie den jeweiligen Bamberger Erzbischof, Kardinal Meisner, Erzbischof Zollitsch, Bischof Baxant von Leitmeritz oder den jeweiligen Vertriebenenbischof. Unser Heimatpfarrer Karl Brünnler war im Jahre 2008 konzelebrierender Priester beim Pontifikalamt mit Vertriebenenbischof Pieschl, Weihbischof in Limburg.
Diese Wallfahrt hat einen festen Stellenwert im Ablauf der Heimatvertriebenen aus Schlesien, Pommern, West und Ostpreußen und dem Sudetenland. Können wir nur hoffen, dass sie noch recht lange stattfindet.
Aufstellung zum Einzug
Feinster Rokoko
Der Komotauer Helmut Mürling
in Egerländer Tracht
Festgottesdienst
Pfarrer Hautmann aus Eger
Trachtenträgerinnen
Die gut gefüllte Kirche
Fototermin im Hof
der Basilika
Zwei Egerländer
Trachtler
Pfr. Hautmann erhält eine Urkunde
zur Goldenen Mitgliedschaft in der
Sudetendeutschen Landsmannschft
 
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