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Die Zindel Gedenkanlage bei Rübenau - Der Sudetendeutsche Heimatkreis Komotau

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Die Zindel Gedenkanlage bei Rübenau

Das Jahr 2019/20
Gustav- Zindel-Gedenkanlage
im sächsischen Erzgebirge

Seit dem Sommer 2019 gibt es diese Gedenkanlage am Wege von Rübenau nach Natschung/Nacetin.  Unmittelbar vor der Grenze auf der einstigen „Neutralen Straße“, dem alten Handelsweg, wo seit 2010 die Gedenkstätte „Altes Zollhaus“ steht, ist die Gustav-Zindel-Gedenkanlage“ entstanden.  Sie besteht aus einer überdachten Holzkonstruktion, festmontiert und verankert im Boden mit einer Informationstafel, die über den Erzgebirgsmaler Gustav Zindel und sein Lebenswerk berichtet. Originell und symbolisch dazu gestellt ist Pinsel und Farbpalette sowie von der bäuerlichen Seite die Sense und der Rechen, die im Leben von Gustav Zindel eine große Rolle spielten.
Eigentlich sollte die Zindel-Gedenktafel in seinem Geburtsort Rodenau stehen. Der Erbauer, Joachim Baldauf, hatte diesbezüglich vor rund drei Jahren mit der dortigen Bürgermeisterin aussichtsreiche Besprechungen geführt, die letztlich aber nicht zum Erfolg führten. Zwar wurde ein Gemeindeplatz hergerichtet, wo sich jetzt eine Grillstelle mit Sitzgruppe befindet.
Die aufgestellte Zindel-Informationstafel auf sächsischer Seite war eine ausgezeichnete Idee. Die Strecke in das böhmische Erzgebirge wird von vielen Rad-und Wanderfreunden genutzt. Sie halten an, nehmen die angebotene Rastmöglichkeit in Anspruch und lesen die Informationstafel. Für viele sind dies neue Kenntnisse, zum Beispiel, dass der bekannte Maler Gustav Zindel nicht weit von hier in Rodenau gelebt hat und erfahren gleichzeitig einiges über das böhmische Erzgebirge mit seiner deutschen Geschichte. So wird dem Vergessen entgegengewirkt, denn wie heißt es doch: wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen!  Sicher wird das Gelesene auf der Gedenktafel für Gustav Zindel im Erzgebirge weitergetragen. Wie gut, dass es sie gibt!  Ein Dank an alle, die dabei mitgewirkt haben.

                                                                                                    Hedwig Gemmrig

 
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