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Das wiedergefundene Ehrenmal - Kopieren - Der Sudetendeutsche Heimatkreis Komotau

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Das wiedergefundene Ehrenmal - Kopieren

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Nach einem Bericht des Kaadner Heimatbrief
Das wiedergefundene Ehrenmal

Der Gedenkstein war unter Wurzeln begraben

Im Herbst 2007 suchte ein junger Mann im Militärgebiet des Truppenübungsplatzes Hradiste nach Pilzen. Er entdeckte nahe des ehemaligen Totzau einen Stein mit einer Inschrift. Die Wurzeln der jahrzehnte alten Eschen waren darüber gewachsen. Der überwiegende Teil Steines war dadurch verdeckt.

Joachim Baldauf seinerzeit wohnhaft in Konstanz ist Schöpfer mehrerer Gedenkstätten im Erzgebirge (Stülpnersteine  bei Reizenhain und Chistofhammer und der Gedenkstätte "Altes Zollhaus" bei Rübenau) Er nahm sich der Sache an. Mit Axt, Motorsäge und Kran rückte man der Sache zu Leibe.
Es stellte sich heraus, daß der Gedenkstein zu Ehren Kaiser Josefs II errichtet wurde.  Das aus mehreren Granitblöcken bestehende Denkmal wurde mit dem LKW abtransportiert.
Aus der Rekonstruktion ergibt sich eine Höhe von etwa 2,70 Meter. Den oberen Abschluß bildete vermutlich eine Kugel mit etwa 50 cm Durchmesser.

Die Inschrift lautet:

Dem großen , unvergeßlichen
Kaiser Josef II
für Aufhebung
der Leibeigenschaft
aus Dankbarkeit  gewidmet
von den Bewohnern
der Gemeinden
Totzau, Hermersdorf,
Petersdorf u. Tunkau

Durch diesen Fund geht dieses wertvolle Denkmal uns und der Nachwelt nicht mehr verloren.

Unter Wurzeln begraben
 
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